Mitgliedernews

10 Jahre Jubiläum: Bosch Technik fürs Leben-Preis
online seit 22.6.2017

Der spannende Abend des 31. Mai 2017 wird den rund 250 bei der Preisverleihung des zehnten Technik fürs Leben-Preis anwesenden Gästen noch lange in Erinnerung bleiben. 15 nominierte Projektteams traten erstmals in einem Live-Pitch um den heißbegehrten „HTL-Oscar“ an. Jubeln durften schließlich Teams der HTL Wien 3 Rennweg, der HTL Hollabrunn und ein Team des TGM – Die Schule der Technik Wien. Sie haben mit ihren Kategorie-Siegen den begehrten Preis für ihre Schulen im Jubiläumsjahr 2017 gewonnen. Die drei Siegerteams konnten sich mit ihren Einreichungen im Verlauf des Wettbewerbs unter 48 Diplomarbeitsprojekten von 133 einreichenden Schülerinnen und Schülern aus 21 HTL in acht Bundesländern erfolgreich durchsetzen. Besonders erfreulich ist der hohe Anteil an Projekten mit einem Bezug zum aktuellen Thema Internet of Things (IoT) und Vernetzung, der ein Drittel der nominierten Projekte betraf.

Ausbildungsform HTL als Standortvorteil für Österreich

Dr. Klaus Peter Fouquet, Alleinvorstand der Robert Bosch AG und beim Technik fürs Leben-Preis auch als Juror tätig, betonte bei der Preisverleihung die wichtige Bedeutung der Ausbildungsform HTL für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Österreich: „Bei Bosch haben wir den Anspruch, in einer sich immer weiter vernetzenden Welt auch zukünftig die Technologieführerschaft anzustreben. Dafür brauchen wir die besten Köpfe in unseren Teams. Eine wahre Talente-Schmiede für hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war und ist dabei die österreichische HTL-Landschaft, mit der wir auch durch die Veranstaltung des Technik fürs Leben-Preis sehr eng kooperieren. Ich bedanke mich bei allen engagierten Schülerinnen und Schülern für ihre Teilnahme und gratuliere den Siegern und den Nominierten. Denn alle, die es ins Finale geschafft haben, sind Gewinner.“

Kategorie-Sieger Mobilitätstechnik 2017: Technik als rettende Orientierungshilfe

Marcus Berger, Philipp Höbart, Andrea Trampert und Sueda Berat Altinay, die derzeit am TGM – Die Schule der Technik in Wien ihre Matura absolvieren, haben im Rahmen ihres Diplomarbeitsprojektes „VibraFeed-Sensorisches Richtungsempfinden – Ansatz zur Orientierungshilfe für Sehbehinderte durch sensorgesteuerte Vibrationsgeber“ eine wertvolle Unterstützung für blinde und sehbehinderte Menschen entwickelt. Ausgangslage des Projektes war es, einen Zugang zu einer Simulation des Sehens durch haptisches Feedback zu finden, das Betroffenen in ihrer Mobilität und Orientierung dienlich ist. Das Team entschied sich nach einer Analyse der bestehenden Lösungen für einen Ansatz auf Basis von Vibrationen. Der Prototyp von „VibraFeed“ weist Anwenderinnen und Anwender auf Hindernisse in Kopfhöhe hin, indem die Umgebung durch fünf Ultraschallsensoren abgetastet wird, die ein Signal an zwei Vibrationsgeber an den Handgelenken abgeben. Das Vibrationssignal übermittelt Informationen zur Richtung und zur Entfernung des erfassten Hindernisses. Nach einer kurzen Trainingsphase waren blinde und sehbehinderte Probanden durch die Entwicklung in der Lage, ein fehlerfreies Empfinden für Richtung und Distanz zu entwickeln. Darüber hinaus hat das System gegenüber verbreiteten Lösungen den Vorteil, dass die Hände für andere Tätigkeiten verwendet werden können bzw. frei bleiben und keine Audio-Signale verwendet werden, die von der Umgebung ablenken. Eine Machbarkeitsstudie bewies, dass die Methode und Art der Darstellung für Blinde und Sehbehinderte funktioniert und mehrheitlich sehr gut angewendet wird. Das Projekt wurde von der Firma TSB-Transdanubia finanziell und fachlich unterstützt und die Zusammenarbeit mit dem Bundes-Blindenerziehungsinstitut ermöglichte das Einbeziehen von umfassenden Fachwissen und Erfahrungen sowie die Organisation von sehr motivierten Testpersonen für die Machbarkeitsstudie.

Karriere-Sprungbrett Technik fürs Leben-Preis von Bosch

Der Wettbewerb wurde im Jahr 2007 mit dem Ziel gestartet, jährlich die besten Technik-Talente an Österreichs HTL zu finden und zu fördern. Eingereicht werden können beim Technik fürs Leben-Preis alle Diplomarbeiten, die im Rahmen der Matura an einer österreichischen HTL verfasst werden. „Gefragt sind technische Lösungen, die für die jeweiligen Anwenderinnen und Anwender einen echten Nutzen bringen. Es geht bei diesem Preis – wie schon der Name sagt – um Technik fürs Leben. Wir machen mit dem Wettbewerb auch greifbar, wie spannend Technik sein kann, und stellen dabei die besten jungen Nachwuchstalente Österreichs ins Rampenlicht. Neben fächerübergreifenden Lösungsansätzen stehen Anwendbarkeit und Praxistauglichkeit der Projekte im Vordergrund der Bewertung“, so Mag. Angelika Kiessling, Leiterin der Unternehmenskommunikation von Bosch in Österreich und Projektleiterin des Technik fürs Leben-Preis. Die Teilnahme am Wettbewerb wirkt bei den Absolventinnen und Absolventen wie ein Karriere-Turbo im Lebenslauf und öffnet ihnen viele Türen. Denn auch bei Personalverantwortlichen genießt der Technik fürs Leben-Preis von Bosch hohes Ansehen. „Die Teilnahme an diesem Preis zeigt, dass Schülerinnen und Schüler auch schon in jungen Jahren über den Tellerrand denken und sich Herausforderungen stellen. Das sind natürlich gefragte Eigenschaften in der Berufswelt“, betont Kiessling.

Auszeichnung und Berufspraktikum bei Bosch

Die Gewinnerteams in jeder Kategorie haben Anspruch auf einen 6-monatigen Berufspraktikumsplatz in einem Unternehmen der Bosch-Gruppe in Österreich. Im Rahmen ihres Praktikums haben sie die Möglichkeit, ihr erworbenes Schulwissen in die Praxis umzusetzen. Alle Mitglieder der 15 nominierten Projektteams, das bedeutet sowohl Sieger als auch Nominierte, haben zudem die Gelegenheit, bei einem Bosch-Motorsportevent in Österreich Rennsportaction hautnah zu erleben.

In den letzten 10 Jahren wurden 545 Projekte von über 2.600 Schülerinnen und Schülern eingereicht. 370 Projekte waren für den Preis nominiert und 89 Schülerinnen und Schüler wurden bisher mit dem Technik fürs Leben-Preis ausgezeichnet. Darüber hinaus setzt Bosch stark auf den persönlichen Austausch und hat seit dem Jahr 2007 insgesamt 18 HTL in ganz Österreich persönlich besucht, um den Schülerinnen und Schülern die Auszeichnung näher zu bringen und zum Mitmachen zu motivieren.

Prominent besetzte Jury

Die Jurymitglieder des Technik fürs Leben-Preis 2017 waren Juryvorsitzender Prof. Dr. Bernhard Geringer (Vorstand des Instituts für Fahrzeugantriebe & Automobiltechnik, TU Wien), Maria Brandl (Stellvertretende Ressortleiterin Motor & Technik, Kurier), Dr. Gabriele Zuna-Kratky (Direktorin des Technischen Museums Wien), Prof. Dipl-Ing. Wolfgang Scharl (Leiter der Abteilung II/2 technischer, gewerblicher und kunstgewerblicher Schulen im Bundesministerium für Bildung) und Dr. Klaus Peter Fouquet (Alleinvorstand der Robert Bosch AG).

Weitere Informationen zum Technik fürs Leben-Preis der Bosch-Gruppe in Österreich: www.technikfuersleben.at


ARBÖ: Prüfzentrum Mondsee startet neu durch
online seit 12.6.2017

Nach 7-monatiger Bauzeit erstrahlt das ARBÖ Prüfzentrum in neuem Glanz.

Das Team vom Prüfzentrum Mondsee – Matthias Schwaighofer, Rudolf Soriat (PZ Leiter), Rene Hönekl

Bereits heute an morgen denken! Das ist die Ideologie des ARBÖ, die mit dem Umbau des Prüfzentrums in Mondsee konsequent verfolgt werden konnte. Bereits in den letzten Jahren wurde mit dem Umbau im Prüfzentrum Bad Gastein und Tamsweg ein großer Schritt Richtung Zukunft gegangen. Doch nun wurde auch das seit 1984 an dem Standort Südtiroler Straße 1 liegende Prüfzentrum für Mitglieder und Kunden um rund 500.000 Euro modernisiert.

„Besonders freut es mich, dass wir durch den Umbau unsere Mitglieder technisch sowie personell bestmöglich versorgen können“, so Georg Ringerthaler, Betriebsleiter des ARBÖ Salzburg. Am Standort Mondsee sind derzeit drei Techniker beschäftigt. Die Öffnungszeiten für den Kundendienst konnten mit Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 19 Uhr erweitert werden. Rund 9 von 10 Pannen können vor Ort behoben werden, sollte das Auto doch mal nicht fahrbereit sein, haben ARBÖ-Mitglieder die Möglichkeit mit einem ARBÖmobil der Marke BMW weiter mobil zu sein. Das Gebäude wurde nach modernsten Standards adaptiert, sehr zur Freude von Prüfzentrumsleiter Rudolf Soriat: „Man verbringt täglich mehrere Stunden an seinem Arbeitsplatz, da macht es besondere Freude, wenn alles so modern und neu ist. Auch meine Kollegen sind stolz beim ARBÖ zu sein.“

Rund 2000 ARBÖ-Mitglieder werden seit 1984 im Nordflachgau von diesem Standort aus betreut. Durchschnittlich bewältigt der ARBÖ Mondsee jährlich 900 Pannen und davon rund 200 Abschleppungen. „Mit dem um ein Unicar erweiterten Fuhrpark können wir nun noch rascher vor Ort sein um Pannen zu beheben“ erklärt Georg Ringerthaler weiter.

Außerdem können mit dem neuen Bremsenprüfstand für Doppelachsanhänger oder Wohnmobile mit großer Spurbreite nun auch spezielle Serviceleistungen angeboten werden. Wohnmobile mit einer Einfahrtshöhe bis zu 4 Meter werden serviciert.

Für die Mobilität der Zukunft sorgt die Prüfstation mit einer eigenen E-Ladestation bis 22 kW. Die Ladedauer bei neuwertigen E-Modellen beträgt für eine Ladekapazität von 80% im Durchschnitt 30 Minuten. Die Station kann Tag und Nacht genutzt werden. „Mit dieser Ladestation erweitern wir unser Service für Kunden und Mitglieder. Dabei ist es uns auch wichtig einen Schritt in zukünftige Mobilität zu setzen“ sagt Ringerthaler.

Der ARBÖ legt seit Bestehen des Pannendienstes den Fokus auf bestes Kunden- und Mitgliederservice und ist seit genau 50 Jahren ein verlässlicher Mobilitätspartner auf Österreichs Straßen. Anlässlich dieses Jubiläums hat der ARBÖ ein spezielles Angebot: Derzeit gibt es die Mitgliedschaft um den halben Preis. „Mit dem 50 Jahr Jubiläum und der Neueröffnung in Mondsee haben die Bewohner des Nordflachgaus doppelten Grund zum Feiern“ so ARBÖ Präsident Manfred Gruber abschließend.


„Hallo Leben“: ASFINAG startet neue Initiative für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen
online seit 22.5.2017

v.l.n.r.: Alois Schedl (ASFINAG), Verkehrsminister Jörg Leichtfried, Verkehrspsychologin Bettina Schützhofer, Klaus Schierhackl (ASFINAG)

„Hallo Leben“ ist der positive und eindringliche Slogan, Appell und Inhalt der neuen mehrjährigen Initiative der ASFINAG für ein sicheres Miteinander auf Österreichs Autobahnen. Heute wurde die Initiative im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien von Verkehrsminister Jörg Leichtfried, den ASFINAG Vorständen Alois Schedl und Klaus Schierhackl sowie der Verkehrspsychologin Bettina Schützhofer präsentiert.

Die größten Probleme im Autobahn-Netz: Übermüdung, zu hohes Tempo und zu wenig Abstand. Unangefochten an erster Stelle: Ablenkung. „Nebentätigkeiten“ hinterm Steuer oder auch nur geringe Tempoüberschreitungen werden in ihrem Risikopotential massiv unterschätzt. Dazu kommt enorme Selbstüberschätzung. Genau diesen Risikomomenten steuert die ASFINAG mit „Hallo Leben“ gezielt entgegen.

„Wir haben uns ein klares Ziel gesetzt: Kein einziger Verkehrstoter mehr auf Österreichs Straßen. Dafür braucht es sichere Autobahnen, aber auch gesetzliche Regeln, die eingehalten werden. Statt mit erhobenen Zeigefinger zu belehren, setzen wir mit der neuen Verkehrssicherheits-Initiative auf ein deutliches ‚Ja!‘ zum Leben. Denn Autofahrerinnen und Autofahrer, die die schönen Seiten des Lebens genießen wollen, tun was notwendig ist, um sicher anzukommen“, so Jörg Leichtfried, Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie.

ASFINAG-Vorstand Alois Schedl: „Verkehrssicherheit klappt nur, wenn alle die wichtigsten Regeln beachten. Unsere Umfrage zeigt, dass sich viele nicht daran halten und das Risiko unterschätzen. Das sind aber nicht nur notorische Verkehrssünder, sondern auch viele ganz normale und grundsätzlich vernünftige Lenkerinnen und Lenker. Wir alle haben die Verantwortung für Null Risiko selbst in der Hand. Mit unserer neuen Sicherheits-Initiative „Hallo Leben“ wollen wir genau das ins Bewusstsein bringen.“

„Jeder zweite Euro, den wir investieren, fließt in mehr Verkehrssicherheit. So werden die Autobahnen und Schnellstraßen immer sicherer. Mehr Sicherheit bringen auch Innovationen durch Fahrzeughersteller und ganz entscheidend ist natürlich das Verhalten hinterm Lenkrad. Mit dem Apell „Hallo Leben“ wollen wir zu mehr Eigenverantwortung am Steuer motivieren – mit dem Bild eines schönen, weil sicheren Ankommens“, betonte ASFINAG Vorstand Klaus Schierhackl.

Umfrage zeigt: Risikoverhalten weit verbreitet

Das IFES-Institut (Institut für empirische Sozialforschung) hat im Auftrag der ASFINAG im April 1000 Lenkerinnen und Lenker, die regelmäßig Autobahnen und Schnellstraßen nutzen, befragt, wie sie hinterm Steuer „ticken“. Persönliche Betroffenheit und vorgebliches Sicherheitsbewusstsein haben keinen positiven Einfluss auf das eigene Verhalten. So sind bei 41 Prozent der Befragten bereits Menschen aus dem engen Freundes- oder Bekanntenkreis bei einem Unfall getötet worden oder leiden an den Folgen. Ablenkung ist als Unfallursache Nr. 1 durchaus bekannt und fast 70 Prozent sagen, dass die Verantwortung für ihr sicheres Ankommen großteils bei ihnen selbst liegt. Gleichzeitig geben viele offen zu, dass sie riskante Verhaltensweisen an den Tag legen.

  • 87 Prozent der Befragten stufen ihren Fahrstil als „großteils sicherheitsbewusst“ ein. Knapp die Hälfte meint, besser zu fahren „als die meisten anderen“
  • Sechs von zehn Befragten fahren schneller, wenn sie zu spät dran sind oder dringend zu einem Termin müssen! Sehr wenig Verkehr verleitet ebenfalls zum Gasgeben.
  • Bei Tempo 130 hält jede/r zehnte Befragte einen Abstand von maximal zwei Fahrzeuglängen. Sechs von zehn schätzen, dass drei bis sechs Fahrzeuge Platz hätten. Neun oder mehr Fahrzeuglängen Abstand halten nur elf Prozent der Befragten. RICHTIG: Mindestens 70 Meter, also etwa 14 Fahrzeuglängen. Das entspricht zwei Sekunden Mindestabstand.
  • Bei längeren Autofahrten (mehr als zwei Stunden) fährt jede/r zweite Befragte gerne durch, um schneller am Ziel zu sein. Pausen werden möglichst kurz gehalten oder nur gemacht, wenn es nicht anders geht. Die Faustregel: Alle zwei Stunden Pause machen, damit man fit und konzentriert bleibt.
  • Jede/r dritte Befragte macht es zumindest ab und zu: Rechts überholen oder ein anderes Auto anblinken oder hupen, damit er oder sie überholen kann.
  • Ablenkung: Das Bedienen des Handys ohne Freisprecheinrichtung kommt bei jeder/m Zehnten (sehr) oft vor, besonders wenn es die Nachricht oder der Anruf eines Familienmitglieds ist. In Summe schließen ganze 44 Prozent der Befragten das Hantieren mit dem Smartphone während der Fahrt für sich nicht aus.

Autofahren ist auch bei größter Routine immer Risikoverhalten und keine Nebentätigkeit.

Die Verkehrspsychologin Bettina Schützhofer erklärt: „Das Lenken läuft als typisches Alltagsverhalten leider häufig unbewusst ab. Viele sind zu wenig aufmerksam und schätzen Gefahren oft falsch ein. Das gilt keineswegs nur für Führerschein-Neulinge, sondern betrifft auch erfahrene Lenkerinnen und Lenker. Fehleinschätzungen kommen zudem nicht nur in schwierigen Situationen vor, sondern genauso bei einfachen Herausforderungen auf bestens bekannten Routinestrecken.“ Autofahren ist aber selbst bei größter Routine immer Risikoverhalten und keine Nebentätigkeit, genau da wird die Kampagne sensibilisieren.

So informiert die ASFINAG

Neben Plakaten, TV- und Hörfunk-Spots und Inseraten gibt es eine eigene Landing Page auf www.asfinag.at und die Mitmach-Seite www.halloleben.at, die das Initiativen-Motto erlebbar macht. Jede, jeder kann einen schönen Moment des Ankommens posten, der dann auf einer Österreich-Karte verortet wird.


4. E-Mob-Train Kurs ab Herbst 2017
online seit 22.5.2017

Ziel von E-Mob-Train ist die Weiterbildung und Vernetzung von Personen, die sich mit Elektromobilität beschäftigen (möchten). Der neue E-Mob-Train-Kurs startet im Herbst 2017!

Ablauf und Inhalte

  • Basismodul und vier flexibel kombinierbare Spezialisierungsmodule im Bereich Elektromobilität
  • keine Vorkenntnisse / keine Vorbildung erforderlich
  • Berufsbegleitende Weiterbildung auf E-Learning-Basis
  • Präsenz-Seminare zur Vertiefung der Inhalte (optional in Krems bzw. Innsbruck)

E-Mob-Train-AbsolventInnen

  • erhalten ein Zertifikat der Donau-Universität Krems
  • werden klimaaktiv Kompetenzpartner

Kurskosten

  • Frühbuchtarif bei einer Anmeldung bis 30.Juni 2017
  • Standardtarif: 800€, Frühbucher: 640€
  • Gruppentarif (ab 3 Pers.): 720€, Frühbucher: 560€

Anmeldung
Onlineanmeldung bis 31.08.2017 möglich: http://emobtrain.at/wordpress/?page_id=333
Frühbuchtarife werden bei einer Anmeldung bis 30.06.2017 gewährt

Weitere Informationen und Kontakt
HERRY Consult GmbH (Projektleitung): DI Markus Schuster, Bettina Pöllinger, MA MSc
Tel: 01-504 12 58-40, E-Mail: office@emobtrain.at

E-Mob-Train Webseite: www.emobtrain.at


TU Wien & AGRANA: Weniger Feinstaub durch Bio-Ethanol im Tank
online seit 13.4.2017

Bio-Ethanol reduziert Feinstaub

Neue Studie der TU Wien zeigt: Eine höhere Beimischung von Bio-Ethanol in Benzinmotoren verbessert nicht nur die CO2-Bilanz sondern reduziert auch den Partikelausstoß von PKWs deutlich.

Ethanol ist vielseitig: Der Alkohol, der auch in unseren alkoholischen Getränken zu finden ist, lässt sich als Biokraftstoff verwenden. An der TU Wien wurde nun vom Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik in Kooperation mit AGRANA in einer Reihe von Messungen untersucht, welche Auswirkungen verschiedene Beimischungsgrade von Bio-Ethanol auf die CO2- und Partikelanzahl-Emissionen von Benzin betriebenen Kraftfahrzeugen haben.

Fünf Prozent sind gut – mehr ist noch besser

5% Prozent Bio-Ethanol werden in Österreich dem gewöhnlichen Benzin fossilen Ursprungs beigemischt, um die CO2-Bilanz zu verbessern. Nachdem Bio-Ethanol bloß jenen Kohlenstoff enthält, der zuvor von den verarbeiteten Pflanzen aus der Luft aufgenommen wurde, ist seine Verbrennung – vom Feld bis zum Abgas gerechnet – praktisch CO2-neutral.

Bei den Messungen, die am Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der TU Wien von Dipl. Ing. Marcus Szikora unter der Leitung von Institutsvorstand Univ. Prof. Dr. Bernhard Geringer durchgeführt wurden, ging es aber nicht primär um die CO2-Gesamtbilanz, sondern darüber hinaus um die Feinstaub-Emissionen, die bei typischem Fahrzeuggebrauch anfallen. Konkret wurden unterschiedliche Kraftstoffmischungen (mit 5%, 10% und 20% Bio-Ethanol-Anteil) mit drei verschiedenen Benzin betriebenen Fahrzeugen (einem PlugIn-Hybridfahrzeug und zwei PKW mit konventionellem Antriebsstrang) getestet. Die Untersuchungen fanden sowohl am Rollenprüfstand an der TU Wien als auch im realen Straßenverkehr („Onroad“) statt. Für die Onroad-Tests wurden die Fahrzeuge mit einem speziellen, hochmodernen mobilen Abgasmesssystem ausgestattet.

Die Ergebnisse hinsichtlich der Partikelanzahl-Emissionen waren beeindruckend: Im Vergleich zum gewöhnlichen Benzin mit 5% Bio-Ethanol-Anteil kann der Partikelausstoß bei Steigerung auf 10% Bio-Ethanol um bis zu 23% gesenkt werden, bei einer Beimischung von 20% Bio-Ethanol sogar um bis zu 61% – siehe Abb. 2 und 3. „Das Ausmaß dieser Reduktion ist bemerkenswert – sowohl am Rollenprüfstand als auch bei den Messungen im realen Straßenverkehr konnten wir eine CO2-und eine markante Partikelanzahl-Emissionssenkung feststellen. Positiv anzumerken ist auch, dass eine solche Maßnahme der Beimischung alle Fahrzeuge, also auch die bestehende Flotte, positiv beeinflussen würde “ so Univ. Prof. Geringer.

Zu den CO2 Effekten ergänzt Studienautor Marcus Szikora: „Ethanol hat eine hinsichtlich motorischer Verbrennung günstigere chemische Zusammensetzung als herkömmlicher Kraftstoff. Das führt zu einer besseren Verbrennung und geringeren CO2-Emissionen.“ Je höher die Ethanol-Beimischung, umso geringer der CO2-Ausstoß. „Bio-Ethanol sorgt also nicht nur für eine bessere CO2-Gesamtbilanz, sondern auch tatsächlich für messbar weniger CO2-Ausstoß, das sind zwei voneinander unabhängige Effekte.“

AGRANA mit einziger Bio-Ethanolerzeugung in Österreich

Das Zucker-, Stärke-, und Fruchtunternehmen AGRANA betreibt in Pischelsdorf (NÖ) Österreichs einzige Bio-Ethanolanlage. Jährlich werden dort aus 600.000 t Getreide, die ausschließlich aus dem Stärkeanteil von Futtergetreide-Überschüssen stammen, bis zu 240.000 m3 Bio-Ethanol hergestellt. Das Werk produziert auf Volllast – Eine Hälfte der Produktion ist für die E5 Beimischung, die andere Hälfte wird exportiert. „AGRANA leistet mit ihrer Bio-Ethanolerzeugung einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der österreichischen Klimabilanz. Ökologisch bedeutet die E5 Beimischung schon jetzt eine Treibhausgasreduktion von 190.000 Tonnen im heimischen Straßenverkehr. Wie die Untersuchungen der TU Wien nun eindrucksvoll zeigen, verbessert Bio-Ethanol aber nicht nur die CO2-Bilanz, auch der Ausstoß von Feinstaub-Partikeln lässt sich damit drastisch reduzieren“, betont Dipl.-Ing. Johann Marihart, Vorstandsvorsitzender der AGRANA Beteiligungs-AG. „Feinstaub kann einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit haben, und der Straßenverkehr gilt mit etwa 15% Anteil als einer der Feinstaub-Verursacher. In Österreich zeigen die Feinstaubwerte in der Luft laut Umweltbundesamt erfreulicherweise eine leichte Abwärtsentwicklung. Eine höhere Beimischung von Bio-Ethanol zu Benzin könnte diesen Trend weiter verstärken“, so Johann Marihart abschließend.


AIT Software im Pilotversuch mit ÖBB und BMVIT
online seit 13.4.2017

Ab Juni startet das BMVIT gemeinsam mit der ÖBB und AIT einen fünfmonatigen Pilotversuch: In der Steiermark und in Kärnten können 500 Testpersonen, die über eine „Österreich-Card“ der ÖBB verfügen, ab Juni zusätzlich sämtliche öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Mit einer App, die die Wege, die Fahrzeiten und den CO2-Verbrauch dokumentiert, soll dabei das Mobilitätsverhalten von Testpersonen erforscht werden. Die Software hinter dieser App heißt „TMI – Travel Mode Identification“ und wurde im AIT Center for Mobility Systems entwickelt. Sie erkennt anhand der Erschütterungen während der Fahrt, in welchem Verkehrsmittel man unterwegs ist und unterscheidet acht verschiedenen Arten der Fortbewegung: zu Fuß, Fahrrad, Auto, Zug, Straßenbahn, U-Bahn, Bus und Motorrad.

Laut Bundesinfrastrukturminister Jörg Leichtfried könnten die gewonnenen anonymisierten Daten die Grundlage für eine bundesweit gültige Netzkarte sein: „Wir kriegen Auskünfte über den Zubringerverkehr, können neue Potenziale erkennen, neue Routen und Fahrplanabstimmungen finden. Das sind Entscheidungsgrundlage für die künftige Verkehrspolitik und Verkehrsplanung.“


ÖBB-Infrastruktur: Die Südstrecke: Vom Reisen und Befördern der Zukunft
online seit 22.3.2017

Die Südstrecke ist eines der größten und spektakulärsten Infrastrukturprojekte der nächsten Jahrzehnte. 200 Kilometer Bahnlinie werden modernisiert, 170 neu gebaut.

3,5 Millionen Menschen leben im Einzugsgebiet der Südstrecke. Sie wollen mobil sein und in den Genuss von Gütern kommen, aus aller Welt. Österreichs größter Erschaffer von Bahn-Infrastruktur, die ÖBB-Infrastruktur, hat sich diesem Wunsch verschrieben. An mehr als 100 großen und kleinen Projekten arbeitet das Unternehmen derzeit entlang der Südstrecke am Baltisch-Adriatischen Korridor. Es wird hier wieder Bahngeschichte geschrieben: 200 Kilometer Bahnlinie werden modernisiert, 170 Kilometer neu gebaut. Über 5.000 Menschen arbeiten daran. Ab 2026 eilen die Züge in 2 Stunden 40 Minuten von Wien nach Klagenfurt, von Graz nach Klagenfurt in 45 Minuten. Sie passieren, auf insgesamt 470 km, viele neue Bahnhöfe und durchqueren mühelos mit hohen Geschwindigkeiten zwei Berge – den Semmering und die Koralpe.

Mehr Mobilität – Weniger Umwege

Die Projekte entlang der Südstrecke umfassen: den Nordbahnausbau, den Ausbau Wien – Bratislava, den neuen Wiener Hauptbahnhof, das Güterzentrum Wien Süd, den Ausbau der Pottendorfer Linie, den Bau des Semmering-Basistunnels, acht modernisierte Bahnhöfe auf dem Weg von Bruck nach Graz, den modernisierten Grazer Hauptbahnhof, 130 Kilometer neue Koralmbahn und viele weitere Projekte. Gemeinsam schaffen sie die Voraussetzungen für einen zukunftsorientierten Personen- und Güterverkehr.

Viele Geschichten und Fotos, weitere Zahlen&Fakten und spannende Informationen zu den Projekten finden Sie im Online Magazin unter www.suedstrecke.at


AIT: Transport Research Arena TRA 2018 in Wien: Call for Abstracts verlängert bis 24. April 2017
aktualisiert am 20.3.2017

Motto 2018: A Digital Era for Transport – Solutions for Society, Economy and Environment

Die Transport Research Arena TRA (www.traconference.eu) ist DIE größte Forschungs- und Technologiekonferenz im Bereich Transport und Mobilität in Europa. Nach einem Jahrzehnt erfolgreicher Konferenzen in ganz Europa kommt die 7. TRA vom 16. bis 19. April 2018 nach Wien. Der Call for Abstracts ist eröffnet und läuft bis 24. April 2017. WissenschaftlerInnen, ForscherInnen und Ingenieure/innen sind aufgerufen, ihre Abstracts online einzureichen.

Dr. Christian Chimani, Head of Center for Low-Emission Transport am AIT Austrian Institute of Technology und Chair of Programme Committee der TRA 2018, erläutert die beiden Einreichmöglichkeiten: „Einerseits kann man ein Scientific Paper mit hoher Exzellenz einreichen, das einer wissenschaftlichen Überprüfung unterzogen wird. Auf der anderen Seite sind Technical Papers willkommen, die von einer Expertenjury nach den Kriterien Qualität der Technologie, Anwendungsnähe und Aussagekraft sowie Transferierbarkeit von Fallstudien begutachtet werden.“

Nachdem die Papers den Begutachtungsprozess erfolgreich bestanden haben, entscheidet die Jury, welche Beiträge auf der TRA 2018 in Form eines Vortrages oder Posters präsentiert werden.

Alle erfolgreichen Einreichungen werden in einem Konferenzkatalog und auch digital veröffentlicht. Die besten Scientific Papers erhalten die Möglichkeit der Publikation in einem wissenschaftlich renommierten (SCI) Journal.

WissenschaftlerInnen, die Ergebnisse aus EU-finanzierten Projekten einreichen, sind herzlich eingeladen, zusätzlich an den TRA VISIONS 2018 (www.travisions.eu) teilzunehmen – ein Wettbewerb für Senior Researchers im Bereich ‚Innovative Surface Transport‘“, ergänzt Manfred Haider, Vice Chair of Programme Committee.

Themen der wissenschaftlichen und technischen Sessions der TRA 2018:
1. Environment and Energy Efficiency
2. Vehicles & Vessels – Design, Development and Production
3. Advanced Propulsion Systems
4. Smart Urban Mobility & Logistics
5. People Mobility – Systems and Services
6. Freight Transport and Logistics
7. Transport Infrastructure
8. Connected and Automated Transport
9. Digital Technologies for Transport
10. Safe, Secure and Resilient Transport Systems
11. Human Dimension in Transport
12. Socio-Economics, Innovation and Policy

Weitere Informationen zum TRA 2018 Call for Abstracts finden Sie im Infofolder oder auf der TRA 2018 Website: http://www.traconference.eu/call-for-abstracts/


AIT: SEAMLESS – innovatives, nahtloses Flottenkonzept
Österreichs Unternehmensflotten bald vermehrt elektrisch
online seit 10.3.2017

Das Leuchtturmprojekt SEAMLESS bringt Elektroautos dank neuer Technologien in Österreichs Unternehmensflotten. Ziel ist das umweltfreundliche sowie effiziente E-Fuhrparkmanagement gemeinsam mit kombinierbaren, innovativen Mobilitätslösungen voranzutreiben. Dafür soll eine weitreichende Akzeptanz geschaffen werden.

Die aktuellen Diskussionen zum Verbrennungsmotor, das 2015 in Paris ausgehandelte Klimaabkommen zur Reduzierung der Treibhausgase sowie die steuerlichen Erleichterungen für Elektroautos, die seit 2016 in Kraft sind, verleihen der zukunftsweisenden E-Mobilität zunehmend Rückenwind. Im betrieblichen Umfeld erhalten Elektrofahrzeuge einen immer höheren Stellenwert und genau hier setzt SEAMLESS an: Das AIT Austrian Institute of Technology erarbeitet gemeinsam mit Projektpartnern aus zahlreichen österreichischen Unternehmen intelligente und praxisnahe E-Flottenkonzepte und setzt diese in Testbetrieben um. Großer Wert wird zudem auf die Einbindung der FahrzeugnutzerInnen sowie der jeweiligen Flottenmanagements und Führungsebenen gelegt, die Schlüsselrollen für den erfolgreichen Einzug des grünen Fuhrparks spielen: „SEAMLESS soll den Weg vom Statussymbol Dienstwagen hin zur Serviceleistung Mobilität durch den Arbeitgeber ebnen. Dazu bedarf es eines ganzheitlichen Umdenkens bzw. Paradigmenwechsels sowohl bei den NutzerInnen der Dienstwagen als auch bei den Arbeitgebern.” sagt Projektleiter Dr. Matthias Prandtstetter vom AIT Austrian Institute of Technology.

SEAMLESS steht für Sustainable, Efficient Austrian Mobility with Low-Emission Shared Systems und ist ein wesentlicher Schritt zur Umsetzung der Mobilitätslösungen von morgen.

Technische Umsetzung und Testbetrieb der Betriebsflotte von morgen

Im Rahmen des Projekts wird eine Carsharingtechnologie entwickelt, die eine intelligente und bequeme Nutzung von Elektroautos im Flottenbetrieb bzw. in Carsharing- und Carpoolingmodellen forcieren soll. Nicht nur der CO2-Ausstoß soll verringert werden, auch wirtschaftlich soll sich die grüne Flotte, v.a. in Verbindung mit alternativen Verkehrsmodi, rechnen.

Entwickelt wird ein einfach zu verwendendes Buchungs- und Verrechnungssystem, das mit einer integrierten Routen-, Touren- und Ladeplanung die Fahrzeugzuteilung sowie die -aufladung optimiert. Intelligent gesteuerte Pufferbatterien maximieren die Nutzung erneuerbarer Energien und reduzieren die Kosten für Leitungsinfrastruktur und die elektrischen Anschlüsse.

Die Lösungen werden anschließend bei einigen Firmenflotten (POST AG, iC consulenten, T-Systems/T-Mobile Austria, SMZ Süd Kaiser Franz Josef Spital des Wiener KAV und SPECTRA TODAY) mit insgesamt knapp 100 Fahrzeugen (davon mindestens 55 Elektroautos) getestet. Ziel ist die Akzeptanz von NutzerInnen, eine 40-prozentige Reduktion der Treibhausgasemissionen sowie ein ökonomisch rentabler Betrieb.

SEAMLESS will darüber hinaus das Mosaik an bestehenden, nachhaltigen Mobilitätstechnologien vervollständigen. Das Projektteam ist überzeugt: „Der verstärkte Einsatz von Elektrofahrzeugen in Firmenfuhrparks und die Einbindung alternativer Verkehrsmodi wie Öffentliche Verkehrsmittel im Berufsalltag sowie im privaten Bereich können dadurch vorangetrieben werden. Aber auch die Zusammenführung von technischen Komponenten zu einem Ganzen, die bisher meist unabhängig voneinander entwickelt und erprobt wurden, kann durch SEAMLESS erreicht werden, um so den Umstieg für Firmen hin zu einer zukunftsweisenden Mobilitätslösung zu erleichtern.“

Weitere Informationen und Partner des Projektes

 


Herry Consult: Ergebnisse der österreichweiten Mobilitätserhebung 2013/2014
online seit 9.3.2017

Im Zeitraum von Ende Oktober 2013 bis Ende Oktober 2014 wurde die Datenerhebung zur ersten österreichweiten Mobilitätserhebung seit dem Jahr 1995 durchgeführt. Initiiert wurde die Erhebung vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit). Die Befragung wurde von den Instituten infas und Triconsult durchgeführt. Die gesamte Datenaufbereitung einschließlich Gewichtung, Hochrechnung und Analyse oblag HERRY Consult GmbH. Die Stichprobenziehung sowie die externe Qualitätssicherung wurde von Sammer und Partner Ziviltechnikergesellschaft m.b.H. in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Verkehrswesen durchgeführt.

Die Befragung wurde im Methodenmix durchgeführt, je nach Wahl der Haushalte war eine Studienteilnahme entweder schriftlich, telefonisch oder online möglich. Das Erhebungsgebiet umfasste das gesamte Bundesgebiet. Die verwertbare Rücklaufquote beträgt 26 Prozent (17.070 Haushalte). Die Anzahl der befragten Personen (ab 6 Jahren) aus diesen Haushalten beträgt 38.220 Personen, die zu 76.440 Stichtagen befragt wurden (2 je Person). Von diesen Personen wurden in Summe 196.604 Wege angegeben. Die Repräsentativität der Stichprobe wurde, unterschieden nach den Bundesländern und nach Raumtyp der Bezirke (Wien, Großstädte, zentrale Bezirke, periphere Bezirke), mittels Gewichtung und Hochrechnung sichergestellt.

Den Ergebnisbericht stellt das BMVIT unter https://www.bmvit.gv.at/verkehr/gesamtverkehr/statistik/oesterreich_unterwegs/downloads/oeu_2013-2014_Ergebnisbericht.pdf zum Download zur Verfügung.

Unter https://www.bmvit.gv.at/verkehr/gesamtverkehr/statistik/oesterreich_unterwegs/experten/Fragebogen_Tabellenanhang.html stehen detaillierte Auswertungen zum Mobilitätsverhalten der Österreicher und Österreicherinnen in Tabellenformat zur Verfügung.

Der Bezug der anonymisierten Ergebnisdatensätze ist via AustriaTech möglich. Nähere Informationen dazu finden Sie unter https://www.bmvit.gv.at/verkehr/gesamtverkehr/statistik/oesterreich_unterwegs/experten/methodendaten.html


ASFINAG investiert 2017 mehr als eine Milliarde Euro in Autobahnen und Schnellstraßen
online seit 7.3.2017

Verkehrs- und Tunnelsicherheit im Fokus, Streckenneubau nimmt Fahrt auf

1,2 Milliarden Euro investiert die ASFINAG 2017 in Autobahnen und Schnellstraßen und garantiert damit auch in Zukunft höchste Leistungsfähigkeit des Netzes und ein Höchstmaß an Verkehrssicherheit. Davon gehen 530 Millionen in den Neubau von Strecken und zweiten Tunnelröhren, 470 Millionen fließen in die Erneuerung bestehender Straßen und Tunnel. Neben „klassischen“ Baumaßnahmen erfolgt heuer auch die Neuerrichtung des Lkw-Mautsystems. Ein weiterer Fokus der Investitionen liegt auf über 30 Großprojekten für mehr Tunnelsicherheit im hochrangigen Netz. Die ASFINAG errichtet entweder zusätzliche zweite Röhren mit europaweit führender Sicherheitstechnik oder modernisiert bestehende Tunnelanlagen. So gehen heuer 320 Millionen Euro alleine in Tunnelsicherheitsprojekte.

„Wir investieren jeden zweiten Euro in Verkehrssicherheit: Wir bauen die Tunnel zweiröhrig aus und bringen sie auf den neuesten Stand der Technik. Das macht sich bezahlt: Es ist uns gelungen, die Zahl der Verkehrstoten in den vergangenen fünfzehn Jahren auf rund ein Viertel zu verringern”, so Verkehrsminister Jörg Leichtfried. “Mit unseren Neubauprojekten in der Steiermark und in Niederösterreich entlasten wir die Ortskerne vom Durchzugsverkehr. Damit bringen wir mehr Lebensqualität in die Gemeinden.”

„Mit dem Start der Arbeiten für S 7, S 3 und S 36 nimmt der Streckenneubau 2017 deutlich an Fahrt auf. Ein weiterer Investitionsschwerpunkt liegt auf mehr als 30 Tunnelanlagen, wobei heuer besonders die A 9 Pyhrnachse im Fokus steht“, sagt Alois Schedl, Vorstand der ASFINAG, „unsere Ziele sind mehr Verkehrssicherheit, Verkehrsentlastung und eine langlebige Infrastruktur, die den Anforderungen der Zukunft gerecht wird. Ein Meilenstein dabei ist die A 5 Nord Autobahn, die das hochrangige Netz im Weinviertel noch heuer um 25 Kilometer bis Poysbrunn verlängern wird.“

Die Mittel, die der Konzern in ein leistungsfähiges und modernes Autobahnen- und Schnellstraßennetz investiert, kommen von den Menschen, die die Strecken benützen. „Die ASFINAG ist wirtschaftlich auf bestem Kurs und verfügt über sehr stabile Einnahmen aus der Maut für den Schwerverkehr und der Vignette. Wir bedanken uns bei unseren Kundinnen und Kunden dafür und setzen diese Mittel verantwortungsvoll, effizient und sparsam ein“, betont ASFINAG Vorstand Klaus Schierhackl, „mit unserem aktuellen Investitionsvolumen von 1,2 Milliarden beleben wir die Wirtschaft und sind besonders für die Bauwirtschaft ein wichtiger Motor.“

ASFINAG Infrastruktur-Investitionsprogramm 2017 (Klicken zum Vergrößern)

Neubauvorhaben 2017 bringen Entlastung vom Verkehr

Für die S 7 Fürstenfelder Schnellstraße im Abschnitt West zwischen Riegersdorf und Dobersdorf sind die Bescheide aus der Umweltverträglichkeits-Prüfung (UVP) und den nachgelagerten Genehmigungsverfahren rechtskräftig. Im Herbst beginnen die Hauptbauarbeiten. Geplante Verkehrsfreigabe ist 2022, die ASFINAG investiert 485 Millionen Euro.

Ab März nimmt die ASFINAG den zweiten Schritt zum Ausbau der S 36 Murtal Schnellstraße zwischen St. Georgen ob Judenburg und Scheifling in Angriff. Bis zum Herbst 2020 werden insgesamt sechs Kilometer neu gebaut beziehungsweise die bestehende Bundesstraße auf das Sicherheitsniveau einer Schnellstraße ausgebaut. Die Investition beträgt 105 Millionen Euro.

Sehr positiv verlaufen die letzten Genehmigungsverfahren bei der S 3 Weinviertler Schnellstraße. Bereits im Sommer soll der Bau des elf Kilometer langen Abschnittes zwischen Hollabrunn und Guntersdorf beginnen. Die ASFINAG investiert in den Neubau 132 Millionen Euro.

Ganz im Plan liegt die ASFINAG seit 2015 mit dem Weiterbau der A 5 Nord Autobahn im Abschnitt Nord (Schrick – Poysbrunn). Im Dezember steht die Verkehrsfreigabe an. (Investition: 283 Millionen Euro, exkl. 21 Millionen Euro Drittfinanzierung durch EU).

 Bau zweiter Tunnelröhren: 2017 bringt Verkehrsfreigaben an Pyhrnstrecke

Der zweiröhrige Ausbau bringt ein Ende des Gegenverkehrs und somit ein deutliches Mehr an Verkehrssicherheit. An der A 9 Pyhrn Autobahn bei Klaus im südlichen Oberösterreich gibt die ASFINAG im September vier Tunnel mit einer Gesamtlänge von 6,4 Kilometern für den Verkehr frei, dann läuft die Erneuerung der bestehenden Röhren: Spering- und Falkenstein-, Klauser und Traunfried-Tunnel werden bis Ende 2018 fertiggestellt (Investition Tunnelkette Klaus: 166 Millionen Euro).

Bereits im Juli erfolgt – ebenfalls an der A 9 – die Freigabe der neuen Röhre für den acht Kilometer langen steirischen Gleinalmtunnel. Bis 2019 ist die bestehende Röhre saniert und somit die letzte „Engstelle“ an der Pyhrnachse beseitigt (Investition: 260 Millionen Euro).

Ebenfalls zweiröhrig wird der Tiroler Perjentunel an der S 16 Arlberg Schnellstraße, aktuell ist die Hälfte der Vortriebsarbeiten in den Berg abgeschlossen. Ende 2018 ist die Freigabe der neuen Röhre vorgesehen – ein Jahr später soll die Gesamtverkehrsfreigabe erfolgen. (Investition: 130 Millionen Euro).


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online seit 6.3.2017

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